26.09.2018 | Moabit: Mit Drogen gehandelt – Unterbringungsbeschluss erhalten
Gestern erging ein Unterbringungsbeschluss gegen einen mutmaßlichen Rauschgifthändler. Montagmittag bemerkten Einsatzkräfte, die einen Einsatz zur Bekämpfung des Drogenhandels durchführten, gegen 13.15 Uhr einen 15-Jährigen an der Westhafenstraße Ecke An der Putlitzbrücke. Der Jugendliche ergriff sofort die Flucht, nachdem er die Einsatzkräfte entdeckt hatte. Diese folgten dem Flüchtenden und nahmen ihn vorläufig fest. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte in seiner Jacke drei Tütchen mit rund 100 Verpackungseinheiten, die mit Drogen gefüllt waren und eine größere Summe Geld. Der Jugendliche ist bereits mehrfach wegen mutmaßlichen Drogenhandels in Erscheinung getreten. Er wurde einem Drogenkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin übergeben, gestern einem Ermittlungsrichter vorgeführt und erhielt einen Unterbringungsbeschluss für eine Jugendhilfeeinrichtung.
26.09.2018 | Gesundbrunnen: Falsche Polizisten festgenommen
Echte Polizisten nahmen gestern Mittag zwei Männer in Gesundbrunnen fest. Zur Mittagszeit fielen Fahndern zwei Männer in einem Einkaufszentrum an der Karl-Liebknecht-Straße auf, die ein Seniorenpaar beobachteten. Die Ermittler folgten den Männern, die wiederum dem Ehepaar zu dessen Wohnanschrift nachliefen. Dort betraten sie gemeinsam mit dem Paar das Haus in der Karl-Liebknecht-Straße. Vor der Wohnungstür des Pärchens, als diese gerade die Tür öffneten, sollen sich die beiden als Polizisten ausgegeben haben. Einer der beiden Männer soll unbemerkt in die Wohnung gelangt sein und dort Unordnung angerichtet haben. Nun sollen die falschen Kripobeamten angegeben haben, dass in die Wohnung eingebrochen wurde und forderten das Paar auf nachzusehen, ob noch alles beisammen sei. Kurz darauf entfernten sich die beiden mit einem Auto. Den Zivilbeamten gelang es die beiden 22 und 40 Jahre alten Männer in der Böttgerstraße festzunehmen, als diese gerade ihr Auto verlassen wollten. Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte Schmuck und Geld, welches dem Seniorenpaar zugeordnet werden konnte. Echte Beamte brachten die beiden mutmaßlichen Betrüger in eine Gefangenensammelstelle, wo sie dem Landeskriminalamt überstellt wurden. Sie sollen noch heute einem Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.